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Was sind Offene Kanäle?

Offene Kanäle sind Bestandteil lokaler und regionaler Kommunikation. Sie bieten als Bürgerfernsehen
Einzelpersonen und Gruppen die Möglichkeit, das Medium Fernsehen in eigener Verantwortung durch selbst produzierte Sendebeiträge zu nutzen. Diese werden in den lokalen Kabelnetzen ausgestrahlt.

Offene Kanäle basieren auf einem gemeinnützigen Trägerverein -
sie sind technische sowie organisatorische Plattformen für Produzentinnen und Produzenten, die ausgestattet mit einer Sendelizenz in Form einer Einzelgenehmigung, mit allen Rechten und Pflichten selbst zum Sendeveranstalter werden.
Eine Zensur findet im Offenen Kanal nicht statt. Produktionstechnik und ein semiprofessionelles
Fernsehstudio stehen in den Offenen Kanälen kostenfrei zur Verfügung, finanziert aus
Rundfunkgebühren.

Offene Kanäle ruhen auf den beiden Säulen „Lokales“ und „Bildung“. Als Bürgermedium sind Offene
Kanäle unverzichtbarer Bestandteil einer lokalen und regionalen Kommunikationsinfrastruktur. Daneben
dienen die Ressourcen der Offenen Kanäle der Förderung der Medienkompetenz.
Die Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) bindet die Offenen Kanäle in Medienkompetenznetzwerke
(MKN) ein. Medienkompetenznetzwerke sind Kooperationen auf lokaler und regionaler Ebene zur
Förderung der Medienkompetenz.

Die wesentlichen Rechtsgrundlagen für die Offenen Kanäle sind: Rundfunkstaatsvertrag, Landesmediengesetz, OK-Satzung und OK-Nutzungsordnung.